Polarität – Das Shiva-Shaktiprinzip

Yoga als Praxis der Einheit

Alles im Universum basiert auf der Anziehung zwischen Männlich und Weiblich. Menschen, Tiere, ja selbst Atome basieren und resultieren auf der Polarität zwischen feminin und maskulin. Im Bereich feinstofflicher Materie, z. B. im Falle der Atome, werden Elektronen, die für die weibliche Energie stehen, von den Protonen, die das Männliche verkörpern, angezogen und so auf ihrer Bahn gehalten.

Würde einer der beiden Bauteile Elektron oder Proton fehlen gäbe es keine Anziehung, daher kein Atom und letztendlich auch keine Materie und kein Leben, wie wir es kennen. Alles Leben fußt auf dem Gesetz der Anziehung und die Vereinigung beider Pole, feminin und maskulin.

Die Yogis von Indien erkannten dieses Prinzip sehr früh und ordneten es in den ihnen bekannten Götterkanon ein. So erwuchs das Shiva-/Shaktiprinzip. Der Gott Shiva repräsentiert darin den männlichen Archetyp. Er verkörpert unbewegte, gegenwärtige Präsenz und sitzt in Meditation auf dem Berg Kailash während er den Tanz des Universums betrachtet.

Dieser Tanz repräsentiert das Weibliche und wird durch die Göttin Shakti abgebildet. Erbarmungslos, wild und wunderschön tanzt Shakti den kosmischen Tanz des Universums. Sie kreiert ganze Galaxien und mit einer Bewegung löscht sie diese wieder aus. Wie ein Elektron, das um den Atomkern kreist, tanzt Shakti den kosmischen Tanz um Shiva, der all dem als Zeuge beiwohnt.

Beide Prinzipien bedingen sich wechselseitig, sind interdependent. Denn Shiva ohne Shakti wäre Bewusstsein ohne Leben, eine lebloser Körper. Shakti ohne Shiva andererseits wäre Chaos, unkontrollierte Energie, die alles verschlingen und zerstören würde.

Erst durch die Vereinigung beider Prinzipien, der Vereinigung von Shiva und Shakti, männlich und weiblich kann das Universum geboren werden und Leben entstehen. Die Balance von Männlich und Weiblich führt zu Harmonie. Die Yogis übertrugen dieses Konzept nun auch auf den menschlichen Körper. Denn sie stellten fest, dass auch der Körper auf diesen Prinzipien basiert. Schließlich besteht er aus Materie, aus Atomen und besitzt daher weibliche und männliche Anteile.

Sie stellten fest, dass am unteren Ende der Wirbelsäule der Sitz der Lebensenergie liegt, alle Vitalität, das weiblichen Prinzip. Daher nannten sie diese kreative, schöpferische Wurzel des Menschen Kundalini Shakti.

Am anderen Ende, als Gegenpol etwa 30 cm über dem Scheitelpunkt, trafen sie auf die Manifestation von Shiva, das Sahasrara Chakra. Es ist der Ort reinen Gewahrseins, Erleuchtung und Stille.

Die Yogis erkannten, dass Erleuchtung erst eintritt, wenn die weibliche Energie, kundalini Shakti durch verschiedene Übungen in Bewegung gesetzt, zum Sahasrara Chakra gebracht und so die Vereinigung von Shiva und Shakti, männlich und weiblich bewirkt wird.

Damit die weibliche Energie bis zu Sahasrara Chakra aufsteigen kann, müssen zunächst alle Chakren durch spezielle Diät, Asanas, Pranayamas, Kriyas etc… geöffnet und gereinigt werden.

Ist dies geschehen, dann geht aus der Einheit von Shiva und Shakti ein neuer Mensch hervor, der erleuchtete Mensch. Deshalb bedeutet Yoga übersetzt Einheit. Yoga ist zwar zum die Einheit aus Körper und Geist, Atmung und Bewegung, aber vor allem auch von männlich und weiblich, Shiva und Shakti, Nirvana.

Wozu eine Meditationsstellung?

Wenn man meditieren will, ist es wichtig, eine gewisse Zeit still und gleichzeitig entspannt zu sitzen.
Durch diese Stetigkeit im Körper kommt auch der Geist zur Ruhe und das ist die Voraussetzung, um sich vertiefen zu können.
Es ist aber nicht zwingend notwendig in der Lotusstellung zu sitzen, um meditieren zu können.
Wichtig ist zunächst, dass du eine Weile still sitzen kannst, ohne dich um deinen Körper kümmern zu müssen.

Wichtig ist, dass du aufrecht und bequem sitzt.

Wenn man die Meditation vertiefen möchte, in tiefere Schichten hinab steigen möchte, ist es nutzbringend, eine der echten Meditationsstellungen zu erlernen, denn auch dei Haltung des Körpers hat eine Wirkung.

Der Lotussitz

Wer ihn einmal gelernt hat, hat den Vorteil, über lange Zeit unbeweglich sitzen zu können, ohne sich anzustrengen.
Im Schneidersitz z.B. kann der Körper leicht ermüden und der Körper sinkt zusammen.
In einer richtigen Meditationsstellung, wie dem Lotussitz vermeidet man jedoch Rastlosigkeit und Muskelverspannungen.

Man könnte jetzt einwenden, dass es sinnvoller sei, in Shavansana zu meditieren, wie man es in der Entspannung tut. Doch nicht allein die entspannte Ruhe des Körpers macht die Wirkung der Lotusstellung aus.

Energie

Im Rückenmark, in der Mitte der Wirbelsäule verlaufend die Bahnen des Zentralen Nervensystems, die Gehirn und Körper miteinander verbinden und durch welche alle wichtigen Funktionen des Körpers gesteuert werden. Die aufrechte und freie Haltung der Wirbelsäule in Padmasana ermöglicht hier allen wichtigen Nervenimpulsen ungehindert fließen zu können und ist somit optimal für die Meditation.

Geht man weiter zur feineren Dimension, zur psychischen Energie, so befinden sich die Energieströme Ida und Pingala und Sushumna Nadi im Rückrat, die drei wichtigsten Kanäle des Netzwerks unserer psychischen Energie.

Sie stehen in enger Verbindung mit dem Nervensystem, sind jedoch nicht damit zu verwechseln.Der Mensch verfügt nur über den Bruchteil seiner Gehirnkapazität. Der größte Teil schlummert ungenutzt.

In der Yogatradition kennt man jedoch Atemübungen und Meditationen, die die Energie stimulieren oder gar erst aufwecken.

Hilft Yoga bei Depressionen?

Schlecht drauf sind wir alle mal. Auch ein paar Tage lang. Kritisch wird das erst, wenn unsere Niedergeschlagenheit Wochen oder gar Monate anhält. Bei leichten Formen –  dann sind wir noch arbeits- und gesellschaftsfähig – spricht man von einer depressiven Verstimmung. Bei einer echten Depression ziehen sich Menschen zurück und müssen dringend behandelt werden, sofern sie eine Chance haben sollen, wieder ins normale gesellschaftliche Leben zurückzukehren. In der Regel hilft dann auch keine Psychotherapie mehr, dann sind Medikamente angesagt. Rund vier Millionen Menschen leiden in Deutschland an schweren Depressionen. Und es werden täglich mehr. Wieso das so ist, wäre ein eigenes Thema.

Spannend ist, dass nicht irgendeine Yogalehrerin, sondern das Universitätsklinikum Frankfurt die yogatypische Kombination aus Bewegungs-, Atmungs- und Achtsamkeitsübungen für geeignet hält, depressiven Anwandlungen gegenzusteuern. Unsereins hat daran noch nie gezweifelt. Yoga und Depression passen nun mal ganz und gar nicht zueinander. Yoga bedeutet: geistig und körperlich aktiv, selbstmächtig sein, bei einer Depression geraten wir in einen Zustand der Hilflosigkeit, Machtlosigkeit. Sobald wir also wieder ins Tun kommen, sanft und sich zugewandt, kann das zu einem Weg aus der Falle werden.

Den davonflatternden Geist an die Leine nehmen, sich nach innen zu wenden, auf seinen Atem und seine Bewegungen zu achten und sich zu zentrieren – selbstverständlich ist das die reinste Friedensmedizin für unseren Geist. Und so manches Mal bekommen wir sogar einen Geschmack davon, dass tatsächlich so etwas wie eine Seele existiert, ein Bindeglied, eine Brücke, ein Ahnungskorridor zwischen uns und dem großen Einen.

Solche eher meditativen Einsichten beugen sich freilich nicht wissenschaftlichen Methoden. Um die hilfreichen Zusammenhänge zwischen Yoga und Depression genauer zu erforschen, sucht die Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie noch Menschen, die aktuell zumindest unter einer leichten Depression leiden und mehr als einmal in ihrem Leben eine depressive Episode durchlebt haben. Die entsprechende Diagnose nennt sich rezidivierende Depression.

VORAUSSETZUNG: Die TeilnehmerInnen müssen drei Monate lang 2x pro Woche an einem Yogakurs (Stil: Ashtanga-Yoga) in der Klinik teilnehmen können.

InteressentInnen können sich telefonisch unter 069/6301-83489 oder per E-Mail unter yogastudie@kgu.de informieren und anmelden.

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Meditieren

Was ist Meditation?

Heute nach mehr als sechs Jahren persönlicher Praxis ziehe ich ein Resumé zum Thema Meditation. Dazu beschreibe ich die Veränderung meiner Auffassung von Meditation bis zum heutigen Tag und hoffe dir damit vielleicht ein paar hilfreiche Denkanstöße oder auch Diskussionspunkte zu liefern.

Bevor ich das erste Mal meditierte, war Meditation für mich eine tief religiöse, fernöstliche bzw. alternativ, esoterische Praxis. Ihre Einzigartigkeit und ihr Versprechen auf innere Balance begeisterten mich und so kam ich mit 19 Jahren zu meinem ersten geführten Meditationsversuch. Zu diesem Zeitpunkt wusste ich nicht mehr über Meditation, als dass die Beine überkreuzt werden und der Geist zur Ruhe kommen soll. Ich stellte mir einen orangenfarbenen Mönch auf einem Berg im Himalaya mit Heiligenschein vor.

Nach einigen geführten Meditationen entstand langsam ein grobes, realistischeres Konzept in meinem Geist. Es ging darum, so schien mir, Geist und Körper durch Atmung in Stille, Ruhe und Entspannung zu führen.

Über die Jahre änderte sich an dieser Vorstellung wenig. In verschiedenen Ländern, insbesondere in Asien, in Ashrams, Klöstern und Yogaschulen erlernte und praktizierte ich verschiedenste Techniken. Bald glaubte ich zu wissen was Meditation ausmacht.

Heute schmunzel ich mit Humor über meine damalige feste Überzeugung. Denn obwohl ich wenig wusste, sprach ich gerne mit missionarischer Überzeugung und geheimnisvoller Verschwiegenheit vom Wunder Meditation.

Natürlich hatte ich einige außergewöhnliche, signifikante Erfahrungen in Meditationen gemacht. Die Schwingung meines Geistes hatte sich durch das Meditieren auf beeindruckende Weise beruhigt und doch hatte meine Praxis einen fundamentalen Fehler.

Meditation war für mich noch immer Mittel zum Zweck, zu Frieden, Glück, Ausgeglichenheit etc…

Ich glaube inzwischen, dass Meditation kein Mittel zum Zweck ist, sondern die Freiheit aus der Zweckgebundenheit selbst und damit aus dem Geist.

Um mich zu erklären, hole ich etwas weiter aus.

In unserem Alltag haben wir alle gelernt wie brave Eselchen der Karotte am Stock nachzulaufen, von einem Ziel zum Nächsten, ohne das Ziel je zu erreichen. Nie können wir ganz Inne halten und einfach nur sein, nichts tun. Ist der eine Wunsch erfüllt kommt der Nächste. Der Dalai Lama sagt, wir verhielten uns wie Durstende, die Salzwasser trinken, um ihren Durst zu stillen. Der Begriff Muße ist mit wenigen positiven Gedanken verknüpft. Deshalb füllen wir sogar unsere Freizeit bis an den Rand mit Aktivitäten, immer auf dem Weg zum Ziel. Doch nie findet sich anhaltende Befriedigung. Wir sollten nicht versuchen auf diese Weise zu meditieren.

Denn Meditation ist das Ende für den Geist und damit auch für jegliches Streben, jede Hinwendung nach vorne oder zurück, nichts tun, nichts wollen, nichts denken. Das ist Meditation.

Die für mich beste Beschreibung entstammt dem Zen.

Hier wird Meditation einfach als Sitzen und Atmen bezeichnet. Es fehlen tolle Versprechungen von Farben, Visionen, Glück, Frieden und Nirvana. Zen empfiehlt einfach nur zu üben, zu sitzen, zu atmen.

Wenn wir stattdessen etwas durch die Meditation erreichen wollen haben wir sie bereits verfehlt. Wir sind nicht länger im Jetzt, sondern schon wieder im Kopf auf dem Weg zu Ziel.

Meister Yuanwu sagte:

„Versuchst du das Zen (japanische Form buddhistischer Meditation) zu jagen und es zu fangen, stolperst du daran vorbei.“

Frage also nicht was du tun kannst, um richtig zu meditieren. Lass ganz einfach alles Tun und Denken. Sitze und Atme. 😉

  • Arya Deva

Die Globalisierung des Yoga

Na ja, ich bin mir nicht sicher, was ich davon halten soll, dass es der Yoga inzwischen bis in die Heute-Nachrichten geschafft hat. Vor ein paar Tagen haben die den Welttag des Yoga verkündet (bezeichnenderweise intern verknüpft mit dem Stichwort „Sportart“ – Grummel).

Einerseits macht mich das stolz, logisch, andererseits juckt mir dabei die Kopfhaut von innen und ich denke mir: Das hat Yoga nicht verdient. Er ist keine indische Gymnastik, mit der sich Popstars profilieren können, er ist aber auch keine esoterische Spinnerei, die es in unseren Kreisen leider auch gibt. Nein, in ihm drückt sich eine ganz besondere Lebenshaltung aus, die eine besondere Einstellung zum eigenen Körper und zum eigenen Geist mit einschließt. Wie es bei uns auf der Homepage eben heißt: „Im Yoga geht es um einfache, aber grundlegende Dinge, wie etwa das Atmen, Bewegung, Spannung, Achtsamkeit, Entspannung und Innehalten. Yoga verlangt eigenes Üben, eigenes Tun und das Ernstnehmen der eigenen Wahrnehmung und Erfahrungen.“

Das tut man nicht von heute auf Morgen, weshalb Yoga von seinen JüngerInnen (das I müsste ich eigentlich gar nicht groß schreiben, denn es sind – leider – fast nur Frauen, die sich damit beschäftigen; dabei könnten es Männer soooooooooo gut brauchen!) gern auch als „Weg“ bezeichnet wird. Über den locker formulierten Heute-Beitrag müssen wir uns – Shiva sei Dank – bei aller Aktualität doch nicht allzu sehr grämen. Die Richtung stimmt, wenn Maike Steuer eine Ayurveda-Therapeutin mit folgenden Worten zitiert: „Ich kenne keine Yogalehrer, die einfach so auf den Markt gehen ohne Ausbildung. Der Unterschied liegt für mich eher darin, dass es welche gibt, die machen ihre Ausbildung und fertig, während andere sich ihr ganzes Leben lang weiterbilden und Yoga nicht nur unterrichten, sondern leben.“

Zu letzteren zähle ich mich gerne.

[Foto: pixabay_ludi]

Samsara, Maya – Matrix

 

Jede Sache oder Personen nimmst du durch die Filter deines Geistes wahr. Es ist als würdest du durch farbige Sonnenbrillen schauen, die deine Sicht trüben. Zwar siehst du die Welt, doch wird sie anders abgebildet als die objektive Realität. Alles erscheint dir farbig, getönt durch die Urteile und Wertungen des Geistes. Dieses Phänomen der Bewusstseinseintrübung wird in der Yoga-Philosophie als Maya bezeichnet. Buddha sagte schon: ,,Mit unseren Gedanken formen wir dir Welt“. Maya bedeutet „Illusion, Schein, Trug“ und gilt als eines der größten Hindernisse auf dem Weg zur spirituellen Verwirklichung.

Denn der Geist wird zu einem „dunkle[n] Meister, der Verblendung“, wenn du dich der Erfüllung seiner Wünsche unterwirfst.                               Auf geniale Weise lässt er Süchte und sklavische Abhängigkeiten entstehen. Wie ein Durstender, der Salzwasser trinkt, entwickelst du mit jedem erfüllten Wunsch ein noch größeres Verlangen. Auch wenn du gelegentlich denkst, das Glück gefunden zu haben, entpuppt sich dieses
wieder und wieder als flüchtig, wie ein Tautropfen auf einem Blatt: Für kurze Zeit funkelt er in der Sonne, aber bald schon ist er verschwunden.
Das Rennen hinter diesem und jenem hat kein Ende.

Die Krux ist, dass Maya dir wirklich erscheint, obwohl es ein Traum, ein Gedankenkonstrukt ist. Niemand hat dich darüber informiert, dass
du nicht dein Geist bist, dass die Welt, die du für wahr erachtest, nicht die Wahrheit abbildet. So wird Maya zum größten Hindernis auf dem Weg zur Verwirklichung. Denn ein Gefangener, der nicht weiß, dass er gefangen ist, wird nicht versuchen aus seinem Gefängnis auszubrechen, solange sein Leid nicht eine bestimmte Schwelle überschreitet. Erst wenn es unerträglich geworden ist, wird er Fragen stellen und nach einem Ausweg suchen.

Swami Sivananda beschreibt Maya mit den folgenden Worten:                     „Maya ist die Mutter unbegrenzter Rätsel. Maya verhüllt Brahman (das Absolute) [und Atman] (die wahre Natur deines Geistes) und lässt Es anders erscheinen, als Es ist. Sie teilt das unendliche, namens-, gestalt- und eigenschaftslose Brahman in die begrenzten Erfahrungsbereiche und gibt ihnen Namen, Formen und Eigenschaften. Maya existiert als Ursache der Wahrnehmung der Mannigfaltigkeit des Universums, aber in Wahrheit hat sie keine Wirklichkeit. Sie ist selbst ebenso ein Schein wie der
Schein, den sie schafft.“
Maya trennt dich von deinem höheren Bewusstsein, der Quelle deines Glücks und Friedens. Durch Meditation lernst du die Brillen deines Geistes abzunehmen, sie im Lichte von Achtsamkeit aufzulösen, deine wahre Natur zu erwecken und wieder klar zu sehen. So befreist du letztendlich auch das unbegrenzte Potential deines Geistes.

Sehr schön wird das Konzept Maya im Film Matrix veranschaulicht.

Sieh dir diesen Clip zum Thema an:

Der Mystiker Sadhguru zum Thema Erleuchtung

Erleuchtung: Sadhguru

In diesem Beitrag spricht Sadhguru, Mystiker, Yogi und spiritueller Meister über das Phänomen Samadhi, Erleuchtung.

Sie ist das Ziel, das am Ende aller spirituellen Unternehmungen steht. 

Seine Beschreibung ist eine Inspiration, den spirituellen Weg einzuschlagen oder mit frischem Elan fortzusetzen.  Sadhguru zeigt auf seine leichte, humorvolle Art, dass Spiritulität, d. h. Yoga und Meditation, keine realitätsfremden, esoterischen Disziplinen sind, sondern der direkteste Weg zu einem glückseligen Leben. 

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Detox mit Yoga

Detox heißt letztlich: von Giften und Schlacken befreien.

Schlacke – die vom Körper neutralisierten und im Bindegewebe eingelagerten Säuren und Gifte – lagert sich bevorzugt im Bindegewebe ab. Das Bindegewebe hat eine wichtige Transitfunktion beim Transport von Stoffwechselprodukten. Es filtert, speichert und puffert.

Genauso wie bei einem verstopften Rohr, können diese Funktionen vom Bindegewebe nicht mehr erfüllt werden, wenn wir zu viele Schadstoffe im Körper angesammelt haben und die Reinigungs- und Ausscheidungskanäle verstopfen. Besonders nach Festtagen mit vielem Essen und wenig Bewegung hat man oft das Gefühl komplett „verstopft“ und träge zu sein. Spätestens jetzt ist „detox“ angesagt.

Detox: die Energiekanäle freipusten

DETOX bzw. detoxen mit Yoga und gleichzeitigem sanften Fasten pustet unsere Energie Kanäle wieder frei. Du fühlst dich leicht und beweglich.
Auch das ist nichts wirklich NEUES. Denn Fasten und Abstinenz von bestimmten
Genussmitteln (was auch zu therapeutischen Zwecken empfohlen wird), haben eine lange Tradition in vielen Kulturen und Religionen.

DETOX mit Yoga ergänzt den körperlichen Reinigungsprozess mit dem seelischen Aspekt der Reinigung. Abnehmen ist ein willkommener Nebeneffekt. DETOXen verbessert die Konzentration und geistige Klarheit.

Yoga ist gewaltfrei

In Yoga verbinden sich Körper, Geist und Seele. Yoga ist gewaltfrei im besten Sinne des Wortes. Der Übende macht sich auf einen Weg, der ohne Ahimsa, ohne den freundlichen, achtsamen und rücksichtsvollen Umgang mit sich und der Welt, nicht denkbar ist. Ein Mahatma Gandhi wäre ohne die Tradition des Yoga nie die „große Seele“ geworden, die er war. Wir wollen gerne in seine Fußstapfen treten.